Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
Markus 4,39
Den ganzen Tag lang haben wir viel um die Ohren: Wir kümmern uns um Arbeit und Haushalt oder um Kinder und Schule, um den Garten oder Papierkram mit Behören. Das kann sich zuweilen anfühlen, als ob wir versuchen müssten, ein Schiff bei stürmischer See zu steuern. Stets ist auch ein wenig Angst dabei, das Tagespensum nicht zu schaffen oder den Anforderungen nicht standhalten zu können - denen von außen und denen von innen.
So ist es nicht verwunderlich, dass in unserer Gesellschaft Stress, Depressionen und Burnout zunehmen. Wie sollen wir das alles meistern? Es braust und tost um uns herum ja so laut, dass wir gar nicht zur Ruhe kommen, um die nötige Kraft zu sammeln!
Wenn das so ist, dass wir selbst die Wogen in unserem Gemüt nicht beruhigen können, dann benötigen wir so etwas wie einen Sturm-Stiller. Nach einem solchen brauchen wir nicht lange zu suchen - wir müssen ihn uns nur bewusst machen: GOTT ist so einer. Zudem können wir uns an dem orientieren, was uns Jesus mit auf den Weg gegeben hat. Sie werden sehen: Die Wogen lassen sich beruhigen...
Christian Lechelt